Atlas_IILUUUUTO

Atlas_IILUUUUTO, 2026, Glasierte Keramik, 49 x 43 x 44 cm

Nase folgt Aasgasen, unter rauen Balken der Ringelschwanz s-förmig, vor dem Gitterfenster Funkenflug. Funnys tollstes Tier, das er hatte, vergiftet unter dem Todesprofil. Ein toxischer Cracker für die Katzen aus der Neighbourhood. Über mir eine gespannte Decke, neben mir eine tragende Träne, unter mir historische Gründe, In mir vergängliche Zellen. Schwarzes Nitril, schwarze Tonne, schwarze Gedanken. Blicke rüber zum Bunker unter dem Spielplatz des Gauleiters a. D. und diktiere mein Beileid im Bleisatz zur Nächsten Generation, deren wache Nüstern im Dunkeln das Flüstern erspähen. Dann schwappt zähes Öl an den Rinnstein und Zeus wirft Titan-Träger vom Himmel auf dem vorletzten Panel, vor den Rot-Ton-Verläufen. From the I to the L to the U to the T to the O to the End. Atlas hat Schnupfen, zudem Dystopische Rachitis, Gaia hat sich angesteckt, es brodelt episch und zentral in den Fundamenten und Depots. Nun sind es wohl die Menschen, die zuerst den Planeten verlassen, deren Fassaden bald  im neuen Morgennebel verschwinden und es ermächtigen sich die unterdrückten Kreaturen, widerstandsfähigeren Lurche, robusten Nageflossler, spezialisierte Rachenkrähen, die in neuen Nischen nisten und sich im Notfall von Farn und Tau und Virenfleisch ernähren und sich kuscheln in die Baupläne im Hängeregister Nr. 94/B. vertieft in die Lektüre über Elektronenstrahlschweißen, stets bereit wenn der Ruf der Marmotta erklingt die Edelstahlstange hinab in die VakuumStiefel zu gleiten.